Andacht 2012/05
Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.
Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus
hat dich frei gemacht von dem Gesetz des Todes und der Sünde.
Römer 8, 1 und 2
Wir als Christen sind von zwei Dingen befreit: Zunächst von der Schuld aufgrund der Sünde. Wir müssen nicht mehr fürchten, im kommenden Gericht verurteilt zu werden. Als zweites von der Macht der Sünde. Deshalb können wir schon jetzt ein Leben nach Gottes Willen führen.
Andacht 2012/04
Denn Christus war vor allem anderen und alles besteht durch ihn.
Er ist das Haupt der Gemeinde, die sein Leib ist.
Er ist der Ursprung des Lebens,
der auch als Erster von den Toten zu neuem Leben auferstand,
damit er in jeder Hinsicht der Erste sei!
Denn Gott hat beschlossen, mit seiner ganzen Fülle in ihm zu wohnen.
Alles im Himmel und auf der Erde sollte durch Christus mit Gott wieder versöhnt werden,
alles hat Frieden gefunden, als er am Kreuz sein Blut vergoss.
Auch ihr wart einmal weit weg von Gott, ihr wart seine Feinde,
durch alles Böse, das ihr gedacht und getan habt.
Durch seinen Tod hat euch Christus mit Gott versöhnt.
Jetzt steht ihr ohne Sünde und ohne jeden Makel vor Gott.
Bleibt nur fest und unerschütterlich in eurem Glauben,
und lasst euch durch nichts davon abbringen!
Keine Macht der Erde soll euch die Hoffnung dieser rettenden Botschaft rauben,
die ihr gehört habt und die überall in der Welt verkündet worden ist.
Kolosser 1, 17-23
Der Apostel Paulus gibt diese Botschaft im Auftrag Gottes unmissverständlich an die Gemeinde, und somit auch an uns weiter. Im Hinblick auf das Osterfest,
Andacht 2012/03
Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig,
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Matthäus 11,29
Viele Menschen denken, dass sie, um groß zu sein, rau und prahlerisch sein müssen, andere zur Seite drängen und sich selbst fördern müssen. Sie steigen hart und entschlossen auf die Karriereleiter und verfolgen ihren Aufstieg mit aller Konsequenz. Für viele in unserem Umfeld mag das stimmen, aber im Reich Gottes gelten andere Normen. Niemand im Reich Gottes gelangt an die Spitze, indem er anderen Schmerzen und Kummer zufügt oder durch Selbst-Beförderung nachhilft
Andacht 2012/02
Es war ein königlicher Beamter.
Er sprach zu Jesus: Herr, komm herab,ehe mein Kind stirbt!
Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt!
Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.
Johannes 4,50
Der Glaube dieses Mannes wird aus der Not geboren. Sein Kind liegt im Sterben. Er hört, dieser Jesus könne Kranke heilen und habe Tote auferweckt. In seiner Verzweiflung hofft der Vater auf ein Wunder. Er macht sich auf den Weg von Kapernaum nach Kana. 30 km Fußmarsch sind ihm nicht zu viel. Zu allem wäre er bereit, wenn nur das Kind gerettet wird.9-5Dann trifft er auf Jesus.
Andacht 2012/01
Jahreslosung:
Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
2. Korinther 12,9
Es besteht ein einzigartiges gottgewolltes Zusammenspiel zwischen unserer Schwachheit und Gottes Kraft. Christus wird uns in unserer Schwäche immer wieder stärken. Paulus lebt in Abhängigkeit von seinem Herrn und erwartet, dass Er wirkt mit seiner Kraft. In seinem Dienst soll die Herrlichkeit des Herrn offenbar werden. Menschliche Schwachheit setzt Gottes Möglichkeiten und Machterweisungen keine Grenzen.Keine menschliche Schwachheit vermag die göttliche Kraft einzuschränken.
Die Kraft des Herrn kann in einem schwachen Menschen Großes bewirken. Ein Pfarrer der Hugenotten, die in Frankreich lebte,
Andacht 2011/12
Ihr seid das Licht der Welt.
Matthäus 5,14
Jesus verwendet das Bild vom Licht um unsere Identität als Christen zu beschreiben. Licht hat immer eine Wirkung in einem finsteren Raum. Selbst eine kleine Flamme ist nicht zu übersehen. Die Erfüllung dieser Aufgabe ist uns nur möglich durch den Herrn in uns. In Joh.8,12 betont Jesus:„Ich bin das Licht der Welt.“ Auf dem Berg der Verklärung zeigt sich die wahre Identität unseres Herrn Mt.17,2: „Sein Angesicht leuchtet wie die Sonne und seine Kleider waren weiß wie das Licht.“ Jesus ist das Licht und in ihm ist keine Finsternis.
Andacht 2011/11
Am Ewigkeitssonntag, den 20. November beschäftigen sich die Christen mit dem Himmel. Paulus lehrt dazu in 1. Kor. 15, 42–44: „Unsere irdischen Körper sterben und verwesen, doch bei der Auferstehung werden sie unvergänglich sein. Jetzt sind unsere Körper nicht perfekt, aber wenn sie auferstehen, werden sie voller Herrlichkeit sein. Jetzt sind sie natürliche Körper, aber wenn sie auferstehen, werden sie geistliche Körper sein.“
Das Zeugnis des Neuen Testaments ist eindeutig. Gottes Kraft wird die Toten auferwecken, und zwar alle. Die an Jesus Christus Glaubenden werden mit ihm zusammen sein und die anderen haben eine dunkle Zukunft. Die Frage der Korinther die uns auch heute noch bewegt ist:
Andacht 2011/10
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nicht genügend Arbeiter.
Der erste Sonntag im Oktober ist der Tag, an dem wir Christen unserem Gott für die Ernte danken.
Wieder erfüllte er sein Versprechen: “So lange die Erde besteht soll nicht aufhören Saat und Erde.” Die Ernte ist somit für jedes Jahr garantiert, weil wir uns auf Gottes Treue verlassen konnen. Um so größer sollte unsere Dankbarkeit sein. Natürlich ist unsere Verantwortung beim Verteilen der Früchte weltweit gefragt.
Andacht 2011/09
Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils.
2.Korinther 6,2
Was kann man mit der Zeit nicht alles machen: vertrödeln, vertreiben, totschlagen aber auch auskaufen, nutzen, sinnvoll gestalten. Unsere Lebenszeit beträgt durchschnittlich 80 Jahren. Davon verbringen wir 30 Jahre mit Schlafen, 20 Jahre mit Arbeiten. 8 Jahre mit Fernsehen. 6 Jahre mit Putzen, Kochen, Staubsaugen. 5 Jahre mit Warten: Auf den Bus, auf den Besuch, an der Ladenkasse – ärgern ändert daran nichts.
Andacht 2011/08
Wie sollte ich ein so großes Unrecht tun und gegen meinen Gott sündigen?
1.Mose 39,9
Mit diesen Worten wehrt Josef eine gefährliche Versuchung der Frau des Potifars ab. Diese Geschichte will uns helfen, die Tricks des Gegenspielers Gottes zu durchschauen. Sein Ziel ist es, Gottes Plan in unserem Leben zu zerstören. Immer wieder lesen wir im Text: „Der Herr war mit Joseph“ bzw. „Der Herr ließ ihm alles gelingen.“ Josef stand unter dem starken Schutz und Segen Gottes. Das bringt ihm die Achtung seines Hausherrn ein.
Andacht 2011/07
Gott spricht: Sucht mich, so werdet ihr leben.
Amos 5,4
Leben! - Wer möchte das denn nicht? Reich beschenkt sein, glücklich und zufrieden, unbeschwert und fröhlich genießen. Mitte des Monats beginnen endlich die Sommerferien, für die Familien ein Höhepunkt. Abschalten! Raus aus dem stressigen Alltag mit seinen Sorgen und Pflichten.Wenigstens ein paar Tage eintauchen in eine andere Welt. Sonne pur, klares Wasser, tiefblauer Himmel. Wir schnuppern gern die prickelnde Atmosphäre fremder Städte und lassen uns treiben im Strom auf den Promenaden.
Andacht 2011/06
Als Jesus wieder mit seinen Jüngern zusammen war, gab er ihnen die Anweisung:
Bleibt in Jerusalem und wartet auf das Geschenk von meinem Vater,
das ich euch angekündigt habe. Johannes hat mit Wasser getauft.
Ihr aber sollt schon bald mit dem Heiligen Geist getauft werden.
Apostelgeschichte. 1,4-5
Obwohl die Jünger mit Jesus drei Jahre lang gelebt hatten, blieben sie wechselhaft und unbeständig. Es ist viel Positives, aber auch Negatives in ihrem Leben zu finden. Besonders deutlich wird es bei dem Petrus. Jesus sah ihn bei seiner Berufung visionär in der Rolle eines Felsenmannes.
Andacht 2011/05
Sind wir eigentlich mit dem Inhalt unseres Kleiderschrakes zufrieden? Es heißt doch: "Kleider machen Leute" oder "Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!" Durch Kleidung können wir den Eindruck von Kompetenz vermitteln oder besonders vertrauenswürdig erscheinen. Wer also bei seinen Mitmenschen einen besonderen Eindruck erwecken möchte, sollte darauf achten, war er anhat. Oftmals urteilt man nach dem äußeren Erscheinungsbild.
Doch bei Gott ist das anders. Er sieht unser Herz an. Ihm geht es nicht um den Schein sondern um das Sein. Im alten Israel gab es einen besonderen Priester mit Namen Joschua. Er war für den Gottesdienst im Tempel in Jerusalem verantwortlich. Als Zeichen seiner würdevollen Aufgabe trug er schöne Kleider und ein Stirnband geschmückt mit Edelsteinen auf dem stand: „Heilig dem Herrn.“ Er war in seinem äußeren Erscheinungsbild sehr attraktiv. Doch das Erstaunliche war, er war nicht würdig, vor Gott im Tempel Dienst zu tun. Gott sah sein Herz an und urteilte: Es ist nicht geeignet.
Andacht 2011/04
Jesus sagt: Ich lebe und ihr sollt auch leben.
Johannes
14,19
Osterhasen kommen in der Osterbotschaft nicht vor, wohl aber Angsthasen. Die Jünger sind während der Kreuzigung mit dem Christus mit gestorben. Sie haben ihre Sicherheit, ihren Mut, ihr Ansehen, ihre Hoffnung, eigentlich ihre Identität verloren. Alles ist futsch - außer ihrer Angst. Verzweiflung hüllt sie ein. Was ihnen vorher wichtig war, hat sein Gewicht verloren.Der Todesschrei ihres Meisters vom Kreuz sitzt tief und hallt schrecklich nach, so dass sie sich verkriechen hinter verschlossenen Türen.
Andacht 2011/03
"Gott spricht: Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes,
das du nicht wusstest“.
Jesaja .48,6
Leben heißt anfangen. Wer aufgehört hat anzufangen, hat eigentlich auch aufgehört zu leben. Hanna, eine 70jährige, entdeckte bei einer Rehabilitation das Malen und sie ist im Laufe der folgenden Jahre zu einer guten Malerin geworden. Leben heißt anfangen. 1961 sagte John F. Kennedy in seiner berühmten Antritts- rede in sein Amt als Präsident den berühmten Satz: „Let us begin a new!“ Zu deutsch: „Lasst uns noch einmal von vorne anfangen.“ Eine junge Frau sagt einmal: „Ich möchte jeden Tag einen Satz in mein Tagebuch schreiben, der mit den Worten beginnt: ‚Heute habe ich zum ersten Mal …’.“
